Bierbad oder Sauna: zwei Wege zur Wärme
Wer sich am Ende einer langen Woche einmal richtig durchwärmen möchte, hat meist zwei Möglichkeiten. Die eine ist die Sauna, eine nordische Institution mit trockener, heißer Luft, viel Schweiß und eiskalter Dusche. Die andere ist ein warmes Bad. In Tschechien ist das sehr oft ein Bierbad, und das Wasser hat dabei ungefähr Körpertemperatur. Wärmen und entspannen können beide. Sie gehen dabei aber ganz verschieden vor, und auch das Ergebnis ist ein anderes. Bleiben also drei Fragen: Worin liegt der Unterschied, was macht Ihnen mehr Freude, und wann passt das eine besser als das andere?
Vorab ein Wort dazu, wer hier schreibt. Lázně Pramen gibt es seit 2008. Unser Schwerpunkt sind Bier- und Weinbäder in privaten Räumen, dazu Massagen in einer Salzgrotte und hochwertige V.I.P.-Rituale. Eine klassische finnische Sauna haben wir nicht. Schlechtreden wollen wir sie trotzdem nicht. Die Sauna ist eine schöne Gewohnheit mit langer Tradition, und es gibt eine Menge Forschung zu ihr. Uns geht es um etwas anderes: Feuchte Wärme im Wasser und trockene Hitze in der Luft sind nicht dasselbe. Jede von beiden erfüllt ein anderes Bedürfnis des Körpers und des Kopfes.
Im Folgenden erklären wir zuerst die Physik der Wärme, einfach und ohne Lehrbuchton. Danach beschreiben wir genau, wie ein neunzigminütiger Besuch im Bierbad abläuft und wie ein typischer Saunagang aussieht. Dann geht es um eine Lösung, die zwischen beiden liegt: die Zedernholz-Phytosauna. Das ist ein kleines Holzfass, aus dem der Kopf herausschaut. Am Schluss finden Sie einen Vergleich für die Praxis, Vorschläge für Paare und Gruppen sowie die Preise laut aktueller Preisliste. Alle Preise gelten pro Raum, also für die ganze Reservierung und nicht pro Person.
Sie können sich nicht entscheiden zwischen einem Saunaabend und einem langen Bad mit dem Zapfhahn in Reichweite? Dann lesen Sie weiter. Die Antwort hängt selten davon ab, was „gesünder“ ist. Wichtiger ist, wie Sie sich nach dem Besuch fühlen möchten. Wollen Sie den Kreislauf in Schwung bringen und wach werden? Oder wollen Sie langsamer werden und den Tag ruhig ausklingen lassen? Beides ist richtig, und beides hat seinen Platz in einer normalen Woche. Der Unterschied ist allerdings größer, als man zuerst denkt. Um ihn geht es in diesem Text.
Trockene und feuchte Wärme: was dabei im Körper passiert
Der wichtigste Unterschied hat mit Physik zu tun. In einer finnischen Sauna ist die Luft meist 80 bis 100 °C heiß. Die Luftfeuchtigkeit ist gering und steigt nur kurz an, wenn jemand Wasser auf die Steine gießt. Luft leitet Wärme allerdings schlecht. Deshalb hält man in ihr Temperaturen aus, die im Wasser unerträglich wären. Der Körper reagiert trotzdem stark: Das Herz schlägt schneller, die Blutgefäße in der Haut werden weit, und man schwitzt kräftig, weil der Körper sich abkühlen will. In trockener Luft verdunstet der Schweiß gut. Im Grunde trainiert man in der Sauna also die eigene Temperaturregelung. Nach einigen Minuten muss man sich abkühlen, und dann beginnt alles von vorn.
Im Wasser ist das anders. Wasser leitet Wärme viel besser als Luft. Schon milde Wärme erreicht die Haut deshalb schnell und gleichmäßig. Genau deshalb haben unsere Bäder 35-38 °C, also etwa Körpertemperatur: 35 °C liegen knapp darunter, 38 °C knapp darüber. Der Körper soll nicht „gekocht“ werden. Er soll von einer angenehmen Wärme umgeben sein, aus der man nicht gleich wieder hinauswill. Man schwitzt nur leicht, der Atem bleibt ruhig, und der Puls steigt viel weniger als in einer heißen Kabine.
Außerdem wirken im Wasser zwei Dinge, die es in der Luft nicht gibt. Das erste ist der Auftrieb. Im Zuber wird der Körper leichter, Gelenke und Rücken entspannen sich, und die Muskeln müssen keine Haltung mehr halten. Das zweite ist der hydrostatische Druck, also ein sanfter, gleichmäßiger Druck des Wassers auf den ganzen Körper unter Wasser. In unserem Bierbad kommt noch ein Whirlpool dazu. Er bewegt das Wasser und streicht mit feinen Strömungen über die Haut.
- Sauna: Luft mit etwa 80-100 °C, wenig Feuchtigkeit, kurze Gänge mit Abkühlung danach.
- Bierbad: Wasser mit 35-38 °C, 20-30 Minuten im Zuber, keine plötzlichen Temperaturwechsel.
- Sauna: starkes Schwitzen, schnellerer Puls, macht wach.
- Bad: Auftrieb, hydrostatischer Druck und Whirlpool, macht ruhig.
- Bei beiden: genug trinken und nicht zu lange in der Wärme bleiben.
Hitze belastet den Kreislauf, und wer sich in der Wärme aufhält, sollte ausreichend trinken. Feuchte Wärme nahe der Körpertemperatur ist dabei die sanftere Variante. Die trockene Hitze der Sauna ist der stärkere Reiz. Keine von beiden ist an sich „besser“. Die Sauna fordert den Körper heraus, das Bad lässt ihn durchatmen. Wer das verstanden hat, wählt nach dem, was er gerade braucht, und nicht nach Mode oder Gewohnheit.
Das Bierbad Schritt für Schritt: neunzig Minuten unter sich
Ein Besuch im Bierbad dauert 90 Minuten im Raum und folgt einem klaren Ablauf. Die ersten etwa zehn Minuten dienen der Vorbereitung. Unser Personal erklärt Ihnen den Ablauf und gibt dann vor Ihren Augen eine natürliche Mischung ins Wasser: Saazer Hopfen, Brauhefe und Malz. Der Zuber ist von Hand gefertigt. Das Wasser hat 35-38 °C, und ein automatischer Whirlpool hält es sanft in Bewegung. Neben dem Zuber steht ein Zapfhahn mit dem Craft-Bier Petrovické zlato, hell und dunkel. Während des Bades trinken Sie davon so viel Sie möchten, dazu gibt es einen kleinen Imbiss.
Im Zuber bleibt man meist etwa 20 Minuten, wer möchte, auch bis zu 30. Länger zu baden ist nicht das Ziel. Es geht darum, sich aufzuwärmen, locker zu werden und die Zutaten auf die Haut wirken zu lassen. Danach folgt ein Teil, der für das ganze Erlebnis genauso wichtig ist wie das Bad selbst: rund fünfzig Minuten Ruhe auf einem beheizten Bett aus Weizenstroh. Im Raum leuchtet ein elektrischer Kamin mit gemütlichem Schein, das Licht ist gedämpft und warm, und niemand stört Sie. Der Körper kommt langsam zur Ruhe, der Puls wird gleichmäßig. Hier entsteht das typische Gefühl schwerer, angenehm müder Arme und Beine.
In jedem Raum gibt es eine Dusche. Wir empfehlen aber, die Mischung etwa zwei Stunden lang nicht abzuspülen. So bleibt die Haut noch ein bis zwei Tage glatter und geschmeidiger. Auch hier unterscheidet sich das Bad von der Sauna, nach der man sich meist sofort duscht und wäscht. Je nach Raum gibt es das Bierbad in mehreren Varianten:
- Rubinquelle (Rubínový pramen): ein Zuber aus Lärchenholz mit Whirlpool für 1-2 Gäste, ab 148 € pro Raum.
- Goldene Quelle (Zlatý pramen): zwei Zuber aus Eichenholz für 2-4 Gäste, beide mit Bier: ab 190 € pro Raum für zwei Gäste, 283 € für vier.
- Smaragdquelle (Smaragdový pramen): V.I.P. Beer SPA für 1-2 Gäste, 2,5 Stunden lang,, ab 293 € pro Raum.
- Ein Zuber kostet gleich viel, egal ob ein Gast darin badet oder zwei ihn teilen.
Das Wichtigste ist: Sie verbringen die ganze Zeit in einem privaten Raum. Es gibt keine fremden Handtücher, keine gemeinsamen Bänke und kein Warten am Kübel mit kaltem Wasser. Sie bestimmen das Tempo. Das Personal kommt nur, wenn Sie es brauchen. Genau diese Privatsphäre ist der große Unterschied zur öffentlichen Sauna. Die Zeit gehört Ihnen allein, Ihrem Partner oder einer Runde von Freunden, die Sie selbst ausgesucht haben. Niemand Fremdes stört.
Die klassische Sauna: ein Ritual mit festen Regeln
In vielen Ländern gehört die finnische Sauna zum Alltag, und ihre Wirkung wird seit Jahren erforscht. Ein typisches Saunaritual besteht aus mehreren Saunagängen. Man sitzt fünf bis zwanzig Minuten in der heißen Kabine, kühlt sich dann in kaltem Wasser oder an der frischen Luft ab, ruht sich aus und geht erneut hinein. Das Ganze dauert gut eine Stunde oder länger. Entscheidend ist der Gegensatz. Starkes Aufheizen und schnelles Abkühlen weiten und verengen die Blutgefäße im Wechsel. Viele Menschen erleben das als belebend, fast wie Sport.
Beobachtungsstudien aus Finnland, wo fast jeder in die Sauna geht, bringen regelmäßige Saunabesuche mit einer Reihe günstiger Werte in Verbindung. Diese Ergebnisse muss man allerdings vorsichtig lesen. Es sind Beobachtungen in der Bevölkerung und kein Beweis, dass die Sauna selbst etwas heilt. Fachquellen weisen zugleich darauf hin, dass hohe Temperaturen Herz und Gefäße belasten. Wer eine Herz- oder Kreislauferkrankung hat, sollte vor dem Saunabesuch ärztlichen Rat einholen. Allgemein rät man außerdem, trockene Hitze nicht mit Alkohol zu verbinden und genug zu trinken. In der heißen Kabine verliert der Körper Flüssigkeit schneller, als man merkt.
Auch im Alltag hat die Sauna ihre Eigenheiten. Meist ist sie öffentlich. Man teilt den Raum mit Fremden und hält sich an die Hausordnung. Man braucht ein eigenes Handtuch, duscht vor und nach dem Saunagang und braucht eine gewisse Disziplin. Für manche macht genau das den Reiz aus, für andere ist es eine Hürde. Viele Menschen vertragen außerdem die heiße Luft an Kopf und Gesicht schlecht. Die Augen brennen, das Atmen fällt schwer, oder sie bekommen danach Kopfschmerzen. Für sie kann eine sanftere Art, sich aufzuwärmen, die bessere Wahl sein.
Bei uns in Dejvice gibt es keine klassische finnische Sauna. Wir haben uns bewusst anders entschieden: Statt kurzer, starker Hitze bieten wir längere, milde und feuchte Wärme in privatem Rahmen, gefolgt von einer langen Ruhepause. Für alle, die auf eine kräftigere Wärme nicht verzichten möchten, steht in der Smaragdquelle eine Zedernholz-Phytosauna. Um sie geht es im nächsten Kapitel. Wenn Sie eine echte finnische Sauna mit Aufguss suchen, sind Sie anderswo besser aufgehoben. Wenn Sie Wärme ohne Stress und ohne fremde Menschen um sich herum möchten, sind Sie bei uns richtig. Beides schließt sich übrigens nicht aus. Man kann unter der Woche in die Sauna gehen und zu uns kommen, wenn eher Ruhe gefragt ist als neuer Schwung.
Die Zedernholz-Phytosauna: Wärme, bei der der Kopf draußen bleibt
Zwischen Sauna und Bad gibt es eine interessante Zwischenstufe. In der Smaragdquelle, unserem V.I.P.-Raum, steht eine Zedernholz-Phytosauna. Das ist ein kleines, aufrecht stehendes Fass aus sibirischer Zeder. Man setzt sich hinein, der Körper ist im Fass, der Kopf schaut oben heraus. Innen wirkt etwa fünfzehn Minuten lang Dampf aus Kräuteraufgüssen. Eine finnische Sauna ist das nicht, und das Fass will auch keine sein. Der Kopf atmet die normale Raumluft, das Gesicht wird nicht überhitzt. Deshalb eignet es sich auch für Menschen, die die klassische Sauna nicht mögen, weil heiße Luft in Nase und Augen sie stört.
Das Zedernfass bildet immer den Anfang eines längeren Rituals. Sie finden es nur in unseren V.I.P.-Programmen und im Delux Wine SPA. Alle dauern 150 Minuten, also zweieinhalb Stunden:
- V.I.P. Beer SPA (1-2 Gäste): 15 Minuten Zedernholz-Phytosauna, danach 30 Minuten Entspannungsmassage oder Körperpeeling, Bierbad mit Whirlpool und Ruhe auf dem Stroh. Petrovické zlato hell und dunkel, so viel Sie möchten, mit Imbiss, ab 293 € pro Raum.
- V.I.P. Wine SPA (1-2 Gäste): gleicher Ablauf, aber mit Weinbad, einer Flasche Wein und einem Teller mit Obst und Käse, ab 326 € pro Raum.
- Delux Wine SPA (nur 1 Gast): Zedernfass, 20 Minuten Weinpeeling, 40 Minuten Weinwickel, 40 Minuten Ganzkörpermassage mit Traubenkernöl und Ruhe am Kamin mit einem Glas Wein und einem Käseteller. Als einziges Programm mit Bademantel, ab 326 € pro Raum.
Warum funktioniert diese Reihenfolge so gut? Der Dampf im Zedernfass wärmt den Körper sanft vor. Die Massage oder das Peeling danach treffen auf Muskeln und Haut, die schon warm und locker sind. Erst dann folgt das Bad mit 35-38 °C. Zum Schluss ruhen Sie lange auf dem beheizten Bett aus Weizenstroh am elektrischen Kamin. Dampf, Berührung, Wasser und Ruhe folgen hier in einem sanften Bogen aufeinander.
Wer zwischen Sauna und Bad schwankt, findet im V.I.P.-Programm oft die beste Lösung. Man wird „bis auf die Knochen“ durchgewärmt, wie man es aus der Sauna kennt. Es gibt aber keine starke Hitze am Kopf und keine eiskalte Dusche. Eines möchten wir noch sagen: Die Zedernholz-Phytosauna ist keine medizinische Behandlung. Sie dient dem Wohlgefühl und der Entspannung, nicht mehr und nicht weniger. Genau darin liegt ihre Stärke.
Der Vergleich in der Praxis: Gefühl, Haut und Ruhe
Theorie ist das eine. Entscheidend ist aber, wie es sich anfühlt. Deshalb vergleichen wir Sauna und Bad danach, was man während des Besuchs und danach wirklich erlebt.
- Intensität: Die Sauna ist kurz und stark, das Bad lang und mild. Im Wasser mit 35-38 °C will man nicht nach ein paar Minuten hinaus.
- Atmen: In der Sauna atmen Sie heiße Luft, im Bad die normale Raumluft. Wer empfindlich auf Hitze reagiert, schätzt das sehr.
- Schwitzen: in der Sauna stark, im Bad leicht und nach und nach.
- Haut: Nach der Sauna duscht und wäscht man sich meist sofort. Nach dem Bierbad empfehlen wir, die Mischung etwa zwei Stunden nicht abzuspülen. Dann bleibt die Haut ein bis zwei Tage glatter.
- Privatsphäre: Die Sauna ist meist öffentlich, unsere Räume gehören nur Ihrer Gruppe.
- Ruhe: In der Sauna gehört sie zum Ritual, oft auf einer Liege im gemeinsamen Ruheraum. Bei uns sind es fünfzig Minuten auf beheiztem Stroh im selben Raum.
- Getränke: In der Sauna trinkt man Wasser. Zum Bad gehören Bier vom Fass oder Wein, Wasser empfehlen wir aber trotzdem.
Der Unterschied bei der Haut lohnt einen genaueren Blick. Im Bierbad sind Hopfen, Malz und Brauhefe. Im Weinbad sind Rotwein, Traubenkernextrakt, Weinlaub, Honig, Kräuter und Blüten von französischem Lavendel. Das Weinbad in einem Zuber für 1-2 Gäste gibt es ab 201 € pro Raum, mit einer Flasche Wein und einem Teller mit Obst und Käse. Nach beiden Bädern fühlt sich die Haut weich und geschmeidig an.
Auch danach unterscheiden sich beide. Die Sauna macht viele Menschen munter. Sie fühlen sich frisch und bereit für den Abend. Nach einem warmen Bad und der langen Ruhe auf dem Stroh wird man eher angenehm müde. Planen Sie das Bad deshalb am besten für das Ende des Tages, wenn Sie nichts mehr erledigen müssen. Die Sauna passt dagegen zu jeder Zeit, in der Sie einen Neustart brauchen.
Noch ein Hinweis zum Trinken. Jeder Aufenthalt in der Wärme kostet den Körper Flüssigkeit, auch im Wasser, wo man das Schwitzen kaum merkt. Bier gehört zum Bad dazu. Trinken Sie aber zu jedem Glas auch etwas Wasser und genießen Sie in Maßen. Dann ist das Erlebnis angenehmer, und am nächsten Morgen dankt es Ihnen auch der Kopf.
Für wen sich welche Wärme eignet
Einen Sieger für alle gibt es nicht. Es gibt aber typische Situationen, in denen der eine oder der andere Weg besser passt.
Wählen Sie die Sauna, wenn Sie den Wechsel von heiß und kalt lieben, schnell richtig schwitzen möchten und ihre Regeln gut kennen. Sie ist ein aktives Erlebnis und passt gut nach dem Sport oder als feste Gewohnheit einmal pro Woche. Sie mögen es kräftig, wollen aber keine heiße Luft am Kopf? Dann probieren Sie das V.I.P.-Programm mit der Zedernholz-Phytosauna in der Smaragdquelle. Es ist für einen oder zwei Gäste gedacht.
Das Bad ist die bessere Wahl, wenn Sie zur Ruhe kommen möchten, wenn Sie Zeit zu zweit oder mit Freunden ungestört verbringen und sich eine lange Ruhepause gönnen wollen. Einige Beispiele:
- Paar oder Einzelgast: die Rubinquelle, unser intimster Raum mit einem Zuber aus Lärchenholz. Bierbad ab 148 €, Weinbad ab 201 € pro Raum.
- Gruppe mit bis zu vier Freunden: die Goldene Quelle mit zwei Zubern aus Eichenholz. Bier und Wein kombiniert ab 238 € für zwei Gäste (307 € für vier), zwei Bierzuber ab 190 € (283 € für vier), zwei Weinzuber ab 268 € (367 € für vier), jeweils pro Raum.
- Feier zu sechst: vier Gäste in der Goldenen Quelle und zwei in der Rubinquelle, zur selben Uhrzeit.
- Acht Gäste auf einmal: das ganze Haus, also Goldene Quelle (4), Smaragdquelle (2) und Rubinquelle (2).
- Wer gar nicht ins Wasser möchte: Massage in der Salzgrotte.
Die Salzgrotte Saphirquelle (Safírový pramen) ist ein eigener Raum ohne Zuber. Darin liegen zehn Tonnen Salz: Steinsalz, Salz aus dem Toten Meer und Himalayasalz. Hier finden unsere Massagen statt. Die 30-minütige Entspannungsmassage für Rücken, Nacken und Schultern kostet ab 33 €. Die 60-minütige Ganzkörper-Entspannungsmassage gibt es ab 50 €, die 60-minütige Sportmassage ab 75 €. Für manche ist das eine schöne Ergänzung zum Bad. Für andere ist es ein echter Ersatz für die Sauna, denn die Muskeln werden ganz ohne Hitze locker.
Gruppen mit mehr als acht Personen verteilen wir auf versetzte Startzeiten, zum Beispiel eine Gruppe um 17:00 Uhr und die zweite um 19:00 Uhr. Alle Räume sind privat. Die Gruppen stören sich also nicht, und jede hat ihren eigenen ruhigen Abend.
Richtig wählen und reservieren
Wer bis hierher gelesen hat, weiß wahrscheinlich schon, wohin es gehen soll. Kurz gesagt gilt eine einfache Regel: Wenn Sie wach werden und den Gegensatz von heiß und kalt erleben möchten, gehen Sie in die Sauna. Wenn Sie zur Ruhe kommen, sich ohne Stress aufwärmen und den Abend ungestört verbringen möchten, wählen Sie das Bierbad oder das Weinbad. Und wenn Sie beides zugleich wollen, buchen Sie ein V.I.P.-Programm mit Zedernholz-Phytosauna in der Smaragdquelle.
Sie finden uns in der Dejvická 255/18, Prag 6, zwei Gehminuten von der Metrostation Hradčanská. Wir haben montags bis freitags von 10:00 bis 22:00 Uhr geöffnet, am Wochenende von 10:00 bis 23:00 Uhr. Ihren Termin wählen Sie direkt im Reservierungsformular auf unserer Website. Dort legen Sie Behandlung, Anzahl der Gäste und Uhrzeit fest. Einen Überblick über alle Möglichkeiten gibt die Seite mit allen Behandlungen, buchen können Sie über die Seite zur Reservierung. Haben Sie eine Frage, etwa zu einer größeren Gruppe? Dann schreiben Sie uns.
Ein paar praktische Tipps für den ersten Besuch:
- Kommen Sie ein paar Minuten früher, damit Sie entspannt beginnen können.
- Essen Sie kurz vor dem Bad nichts Schweres, ein leichter Snack genügt.
- Trinken Sie vor und während des Besuchs Wasser.
- Bleiben Sie etwa 20 Minuten im Zuber, höchstens 30.
- Die Dusche steht bereit, aber spülen Sie die Mischung nach dem Bierbad etwa zwei Stunden nicht ab.
- Lassen Sie sich bei der Ruhe auf dem Stroh Zeit, sie ist die Hälfte des Erlebnisses.
Wenn Sie Wärme verschenken möchten, gibt es einen digitalen Geschenkgutschein. Die beschenkte Person wählt die Behandlung selbst aus. Wie lange der Gutschein gilt, steht immer direkt darauf. Vor Ort können Sie außerdem unsere eigene Bierkosmetik kaufen: Biershampoo, Haarspülung, Körperpeeling, Körperscrub und Badesalz. So nehmen Sie ein Stück unserer Bäderkultur mit nach Hause.
Zum Schluss noch ein Hinweis: Ein warmes Bad und eine Massage sind nicht für jeden geeignet. Eine vollständige Liste der Gegenanzeigen finden Sie in unseren Allgemeinen Geschäftsbedingungen. Weitere Artikel über unsere Behandlungen und darüber, wie Sie Ihren Besuch voll auskosten, finden Sie in unserem Blog. Ob am Ende die Sauna oder das Bad gewinnt: Wichtig ist, dass Sie erholt nach Hause gehen und die Zeit in der Wärme wirklich genossen haben.
Quellen
- Klinische Wirkungen regelmäßiger Trockensauna-Besuche - PMC - NIH - pmc.ncbi.nlm.nih.gov